Tobar - In den Häusern der Barbaren

Héctor Tobar
In den Häusern der Barbaren

Das schwerreiche Ehepaar Scott und Maureen Torres-Thompson sieht sich zu einschneidenden Sparmaßnahmen gezwungen. Der Gärtner, das Kindermädchen – entlassen. Die illegale mexikanische Köchin und Haushälterin Araceli Ramirez darf bleiben (und die anfallende Mehrarbeit, in Form von zwei zu betreuenden Jungs, 8 und 11 Jahre alt, gerne klaglos übernehmen).

Nach einem hässlichen Streit der Eheleute, verlässt Maureen mit ihrer einjährigen Tochter Samantha das Haus, soll ihr Mann sich doch bitte Sorgen machen. Dummerweise hat sich dieser ebenso eine, nicht angekündigte, Auszeit von der Familie genommen. Zurückbleiben Araceli, Brendan und Keenan – ein, zwei, drei, vier Tage. Als die Vorräte sich dem Ende zuneigen, jedwede Kontaktaufnahme zu den Eltern scheitert,  sieht sich Araceli gezwungen den Großvater der Jungs aufzusuchen. Und während die drei eine abenteuerliche Odyssee durch Los Angeles absolvieren, kehren die Eltern wieder zurück.

Was sie vorfinden: ein penibel sauberes Heim, keine Kinder, keine Araceli.

Was sie haben: ihre Aufsichtspflicht verletzt und ein fürchterlich schlechtes Gewissen.

Was sie machen: das, was jeder tun würde – sie lügen.

Was Sie in der Hand halten: ein fulminantes Buch.


Kerstin Schneider

Mehr ... ISBN 978-3-492-30166-4

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