Goebel - Vincent

Joey Goebel
Vincent

Per aspera ad astra - ohne Leid kein Preis

Die neu gegründete Akademie "New Renaissance" fördert außergewöhnlich künstlerisch begabte Kinder, die die Zukunft der Unterhaltungsindustrie retten sollen. Unter ihnen befindet sich das Außnahmetalent Vincent. Ein Kind, das seine jungen Jahre als Außenseiter verbrachte, ungeliebt, missverstanden und einsam. Vincent ist die große Hoffnung von New Renaissance, durch ihn soll die intellektuelle Wiederbelebung Amerikas Wirklichkeit werden.Stets an seiner Seite, Harlan Eiffler, sein Manager und treuer Gefährte. Doch was Vincent unbekannt ist: New Renaissance glaubt daran, dass wahre Kunst nur durch großes Leid entstehen kann. So ist Harlans eigentliche Aufgabe Vincent unterschwellig Kummer und Schmerz zu zufügen, damit er einsam, künstlerisch inspiriert und kreativ bleibt. So wie Rilke, Kafka, Woolf, Beethoven, van Gogh, Poe [...] vor ihm, die durch ihr Leiden großartige Kunst schufen.

Dieses Buch ist nicht nur eine schöne Geschichte, es ist viel mehr eine Kritik an der heutigen Kultur und dem Mainstream. So wird beschrieben "[w]enn Künstlern nichts mehr einfällt, sagen sie es mit Sex." Diese Aussage wird bestätigt, sobald man die Bestsellerlisten, die Kinofilme, die Musikneuheiten oder das Fernsehprogramm beobachtet.
Joey Goebel hat mit seinem Roman vielleicht schon einen Schritt in eine andere Richtung gewagt.

Theresa Riedlberger

Mehr ... ISBN 978-3-257-23647-7

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